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Der neue Rat der Samtgemeinde / Erfolgsgeschichte Fusion

Vor fünf Jahren, im November 2011, sind die ehemaligen Samtgemeinden Bevensen und Altes Amt Ebstorf im Zuge des Zukunftsvertrages mit dem Land Niedersachsen zur neuen Kommune Bevensen-Ebstorf verschmolzen. Die 13 Mitgliedsgemeinden bilden seitdem eine gemeinsame Verwaltungseinheit. 8,5 Millionen Euro bekam die neue Samtgemeinde im Rahmen der Entschuldungshilfe vom Land Niedersachsen.

Ein Blick auf die Fakten macht diese Fusion zu einer Erfolgsgeschichte. Hatten die beiden Samtgemeinden Altes Amt Ebstorf und Bevensen 2011 insgesamt noch eine planerische Unterdeckung von 343.000 Euro im Haushalt, so entwickeln sich im Zuge der Fusion die Zahlen von rote in schwarze. Statt Minus auf dem Konto kann die Samtgemeinde ein Plus verzeichnen und alle Gemeinden haben wie die Samtgemeinde einen ausgeglichenen Haushalt. Die Kommune ist somit handlungsfähig und hat einen kommunalen Spielraum. Auch die Kassenkredite sind nahezu abgeschmolzen. „Wir werden den Zukunftsvertrag innerhalb des vorgegebenen Zeitraums erfüllen“, verkündet Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer bei der konstituierenden Sitzung des Rates der Samtgemeinde im Gasthaus Wilhelms in Hohenbünstorf.

„Unsere große Aufgabe in naher Zukunft wird die Umwandlung der Grundschulen in Ganztagsschulen sein“, ist sich Kammer sicher. Auch der Umbau des Außenbereichs des Ebstorfer Frei- und Hallenbades Waldemar steht bevor, die Planungen laufen.

Investiert hat die Samtgemeinde in diesem Jahr vor allem in die Verkehrssicherheit und in die Ausstattung der 40 Feuerwehren. Die Radwege von Brockhöfe in die Ellerndorfer Heide und von Seedorf zur B4-Kreuzung wurden eingeweiht. Mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug Oetzendorf hat der Samtgemeindebürgermeister das siebte Fahrzeug seit dem Unterschreiben des Fusionsvertrages übergeben. Seit 2012 bis heute sind damit 1,4 Millionen Euro in neue Fahrzeuge investiert worden. Weitere 1,6 Millionen Euro werden im nächsten Jahr für vier neue Fahrzeuge ausgegeben – darunter die rund 650.000 Euro teure Drehleiter für die Feuerwehr Bad Bevensen. In Wriedel und Brockhimbergen befinden sich derzeit zwei neue Feuerwehrhäuser im Bau.

Doch auch die 13 Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf profitieren von der positiven Kassenlage. So konnte die Samtgemeindeumlage im vergangenen Jahr um vier Prozentpunkte gesenkt werden. Das entspricht einer Entlastung der Gemeindehaushalte um rund 600.000 Euro. In diesem Jahr wurde die Samtgemeindeumlage um weitere zwei Prozentpunkte abgesenkt. Das entspricht einer Entlastung von 308.000 Euro. „Damit haben wir eine historisch niedrige Samtgemeindeumlage“, betont Kammer.

Soweit die Faktenlage. Dass der ein oder andere noch in den alten Samtgemeindegrenzen denkt, liegt auch ganz einfach daran, dass das Gebilde Samtgemeinde generell schwer zu fassen ist. „Eine Gemeinde ist überschaubarer und persönlicher“, sagt Kammer. Und natürlich vertreten die Gemeinden ihre Interessen – doch das war auch schon vor der Fusion so. „Die Ratsmitglieder dürfen nicht in Kirchturmdenken verfallen und das große Ganze aus den Augen verlieren“, mahnt der Samtgemeindebürgermeister.

Am 3. November hat sich der neue Samtgemeinderat konstituiert. Nun sitzen teilweise neue Politiker im Rat und in den Ausschüssen, die die Samtgemeinde nur als große Einheit kennenlernen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Ratsmitgliedern“, sagt der Samtgemeindebürgermeister und hofft, dass das Erbe wohl verwaltet wird und die Samtgemeinde auch künftig handlungsfähig bleibt.

Zehn Ratsmitglieder wurden im Rahmen der Sitzung verabschiedet. Sie werden in der neuen Legislaturperiode nicht mehr bei den Sitzungen vertreten sein. Dazu gehören: Frank Hagel, Andreas Bersiel, Horst Bichinger, Norbert Brandl, Christian Grunwald, Verena von Kriegstein, Dr. Ute Schmidt-Mennerich, Hans-Wilhelm Schröder, Ulrich Schulte und Mark Steigemann.

Eine besondere Ehrung erhielten Norbert Brandl und Martin Feller: Im Namen des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes überreichte ihnen Hans-Jürgen Kammer als Vorsitzender des Kreisverbandes eine Urkunde für ihr 20-jähriges politisches Engagement.

 

Dem neuen Rat der Samtgemeinde gehören folgende Vertreter an:

Die CDU und die FDP bilden eine gemeinsame Gruppe.

Die Bündnis 90/Die Grünen, die WBB und Keine A 39 bilden eine gemeinsame Gruppe.

Die UWE, BfB und die FBE bilden eine gemeinsame Gruppe

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