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Stadt begrüßt Investitionen in den Tourismus - Steigende Gästezahlen in Bad Bevensen und der Jod-Sole-Therme

Steigende Besucherzahlen: . Mit 273.467 Gästen bis November verzeichnet die Jod-Sole-Therme die höchsten Gästezahlen seit fünf Jahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Stadt Bad Bevensen begrüßt jegliche Investition in die touristische Infrastruktur – seien es die geplanten Sanierungen in der Jod-Sole-Therme, die Instandsetzung des Göhrdeparkplatzes, den Neubau der WC-Anlage im Kurpark oder die Renovierung einzelner Zimmer in den zahlreichen Übernachtungsbetrieben. Jede Maßnahme ist ein kleines Mosaik in einem großen Ganzen. Schließlich strahlen die Impulse aus dem Tourismus auch in andere Wirtschaftsbereiche wie Handel, Handwerk oder Landwirtschaft aus. Bezieht man die so genannten Vorleistungen, zu denen alle Dienstleistungen, Lieferungen von Bäcker an Pensionen oder Renovierungsarbeiten durch Handwerker im Hotel gehören, mit ein, kommen weitere Millionen Euro Wertschöpfung und unzählige Beschäftigte hinzu. Sie alle profitieren indirekt aus dem Tourismus. Laut des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr e. V. an der Universität München hat die Stadt 1,121 Millionen Aufenthaltstage von Gästen im Jahr 2018 gezählt. Das entspricht 79,4 Millionen Euro Bruttoumsatz durch den Tourismus – 64,8 Millionen Euro durch Übernachtungen und 14,6 Millionen Euro durch die Tagesgäste. Die 79,4 Millionen Euro teilen sich auf die Gastgewerbe (41,2 Millionen Euro), den Einzelhandel (13,5 Millionen Euro) und die Dienstleistungen (27,4 Millionen Euro) auf.

Mit einer Tourismusintensität von 49.290 Übernachtungen pro 1000 Einwohnern verfügt Bad Bevensen über eine vergleichsweise hohe Bedeutung des Tourismus. Die Tourismusintensität ist auch der hohen Anzahl der Übernachtungen in den Reha-Kliniken zuzuschreiben und übersteigt die Intensität der Samtgemeinde, der Stadt Uelzen und des gesamten Landkreises Uelzen deutlich. Zum Vergleich: Der Durchschnitt im Land Niedersachsen liegt bei 5.646 Übernachtungen pro 1000 Einwohner. „Zwar ist die Bettenanzahl in Bad Bevensen gesunken, aber das führt wiederum zu einer besseren Auslastung der bestehenden Betriebe“, so Gerhard Kreutz, Geschäftsführer der Bad Bevensen Marketing GmbH (BBM). Über dem kreisweiten Durchschnitt liegen auch die Immobilienpreise. Die touristische Infrastruktur sorgt nicht nur für mehr Übernachtungs- und Tagesgäste, sondern auch für eine erhöhte Nachfrage nach Immobilien. „Gesundheits- und Wellness-Angebote sowie die Veranstaltungen im Kurhaus sorgen für eine Verbesserung der Lebensqualität im Alltag aller Einwohnerinnen und Einwohner“, ist sich Bürgermeisterin Gabriele Meyer sicher. Und so ist die Einwohnerzahl in den letzten zehn Jahren um rund 300 auf circa 9500 Einwohner gestiegen. Schließlich sorgt der Tourismus dafür, das Bad Bevensen Arbeitsplätze für die gesamte Region bietet.

Den Schwerpunkt der Stadt Bad Bevensen bildet der Bereich „Gesundheit und Wellness“. Und dieser Schwerpunkt funktioniert. „Wir haben den besten November seit über zehn Jahren“, sagt Kreutz mit Blick auf die Gästeanreisen im November dieses Jahres. Mit über 57.000 Gästen bis Ende November ist schon jetzt die Gästezahl aus dem Jahr 2010 mit 49.937 Gästen um fast 20 Prozent gesteigert worden und die Übernachtungszahlen zeigen auch positive Entwicklungen. Die Teilnehmerzahlen der Gesundheitsangebote haben sich im Vergleich zu 2017 mehr als verdoppelt. Das Gleiche gilt für die Gruppenbuchungen für Führungen und Gesundheitsangebote.

Steigende Besucherzahlen meldet auch die Jod-Sole-Therme. Mit 273.467 Gästen bis November verzeichnet die Therme die höchsten Gästezahlen seit fünf Jahren und bildet das Schwergewicht für Gesundheit und Wellness in der Stadt sowie der gesamten Region.

Ein Plus von 26,5 Prozent verzeichnet die BBM bei den Gästen auf dem Wohnmobilstellplatz „Am Waagekai“. Aufgrund der hohen Nachfrage bessert die Stadt im kommenden Jahr mit einem weiteren Wohnmobilstellplatz in der Nähe der Jod-Sole-Therme nach. Kosten: rund 400.000 Euro.

Damit der positive Trend sich auch in den nächsten Jahren fortsetzt, intensiviert die BBM die Werbung für Bad Bevensen mit einer Marketing-Kampagne in den U-Bahnen in Hamburg und Straßenbahnen in Berlin sowie auf den Bahnhöfen der beiden Metropolen. „Wir konzentrieren unsere Vermarktung auf die Themen Gesundheit und Wellness“, erläutert Kreutz.

„Die Stadt Bad Bevensen setzt auch weiterhin auf den Wirtschaftsfaktor Tourismus, insbesondere den Gesundheitstourismus. Wir werden uns in diesem Bereich massiv engagieren und somit unsere Wirtschaft und die gesamte Region fördern“, ist Stadtdirektor Martin Feller überzeugt.

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