Mitgliedsgemeinden

Stadt Bad Bevensen

Bürgermeisterin der Stadt Bad Bevensen ist Gabriele Meyer (GRÜNE). Ihre Stellvertreterin ist Katja Schaefer-Andrae (GRÜNGabriele Meyer (Foto: Fotostudio May)E).

Bürgernähe ist Bürgermeisterin Gabriele Meyer wichtig. So ist auch die Bürgersprechstunde ein fester Bestandteil ihrer Arbeit. Da aufgrund der Corona-Situation die Bürgermeisterin-Sprechstundeim Rathaus vorerst ausfallen muss, ist Gabriele Meyer ist telefonisch unter (05821) 2445 oder per E-Mail unter ggkmm@web.de erreichbar.

 

Die Stadt Bad Bevensen besteht aus den Ortsteilen Bad Bevensen (7179 Einwohner), Gollern (93), Gr. Hesebeck (155), Jastorf (329), Kl. Bünstorf (171), Kl. Hesebeck (75), Medingen (1160), Röbbel (118), Sasendorf (81) und Seedorf (191). Insgesamt wohnen 9552 Einwohnerinnen und Einwohner in der Stadt Bad Bevensen (Stand 31.12.2018)

 

Grundsteuer A:                  530 v.H.
Grundsteuer B:                  530 v.H.
Gewerbesteuer:                 450 v.H.

Hundesteuer:

  1. Hund:                                     72 Euro
  2. Hund:                                    108 Euro
  3. Jeder weitere Hund             144 Euro
  4. Gefährlicher Hund               500 Euro

     

Wassergeld:                             0,79 €/m³ inkl. 7% MWSt.Martin Feller (Foto: Quast)

 

Abwassergebühr:                    2,50 €/m³

 

Stadtdirektor der Stadt Bad Bevensen ist Martin Feller. Er leitet die Verwaltung der Stadt Bad Bevensen.

Sein Stellvertreter ist Thomas Fisahn.

 

 

 

 

 

 

Wappenbeschreibung:

 

Das Wappen der Stadt Bad Bevensen zeigt die Jungfrau Maria sitzend mit dem Jesuskind auf einer am rechten und linken Ende mit je einem Kreuz besteckten gotischen Bank, die einem Kapellenbau ähnlich sieht. Madona, Jesuskind und Bank sind in silberner Farbe gehalten, der Hintergrund ist grün.

Wappenbedeutung:

Der 1929 zur Stadt erhobene Flecken benutzte schon vor 1430 ein Siegel, von dem aber Abdrucke fehlen.  Für 1685 wird ein Ortssiegel bezeugt, das die Madonna mit Kind zeigt und als Vorlage bei der Genehmigung des Wappens durch den Minister des Innern 1951 diente.  Man erklärt die Darstellung mit Maria als Hauptpatronin des Bistums Verden, das im Hochmittelalter hier einen Amtssitz hatte.  Wegen der Ähnlichkeit mit dem für Siegel von Klöstern des Zisterzienserinnenordens beliebten Bildtypus kann auch an ein altes Siegel des Klosters Medingen gedacht werden, das seit 1450 Pfandherr, seit 1489 Eigentümer des Ortes war.

Zur Geschichte:
Das Wappen der Stadt Bad Bevensen
Die Stadt ist bereits seit 763 n. Chr. als Rastplatz fahrender Händler bekannt, urkundlich erwähnt wurde die Stadt 1162, obwohl bereits 830 eine Holzkirche mit Zugehörigkeit zum Erzdiakonat in Verden (Aller) überliefert ist. Zeitweise diente der Flecken als Festung gegen die Slawen. Die Hügelgräberfeld bei Klein Bünstorf wiesen auf die ältere und mittlere Bronzezeit zwischen 1500 bis 600 v. Chr. hin, dessen 59 Grabhügel sich in der „F

 

lur Kleinkiebitzmoor" befinden. In der Nähe wurden auf der Uferterrasse der Ilmenau die eisenzeitlichen Hausgrundrisse von Klein Bünstorf entdeckt und ausgegraben.

Aus den Suderburger Kirchenrechnungen: Am Donnerstag vor Laetare, es war der 14. März 1588, wurde in der Suderburger Kirche eingebrochen, Geld und Kelche gestohlen. Die Einbrecher fasste man. Der eine wurde vor dem Kloster Ebstorf und der andere vor Bevensen mit dem Rad vom Leben in den Tod gebracht.

Ein Großfeuer suchte am 31. August 1762 die Gemeinde Jastorf bei Bevensen heim. Der größte Teil des Ortes, nämlich 37 Gebäude, wurde innerhalb von zwei Stunden in Asche gelegt.

1847 wurde Bevensen an die Eisenbahnverbindung Hannover–Hamburg angeschlossen.

Seit 1929 besitzt Bevensen die Stadtrechte und wurde im selben Jahr anerkannter Luftkurort. Die Quelle des Heilbades wurde 1964 bei Erdölbohrungen gefunden und an die Stadt verkauft. Seit dem 12. Mai 1976 darf Bad Bevensen nach der staatlichen Anerkennung als Mineralheilbad das „Bad" im Namen tragen.

Daneben hat sich Bad Bevensen als Kurstadt weiterentwickelt. Zahlreiche Kliniken und Gesundheitseinrichtungen haben sich angesiedelt und bieten auf ihren Fachgebieten ein für die ländliche Struktur spezialisiertes Angebot. Zu nennen sind hier unter anderem das Herz- und Gefäßzentrum (HGZ), die Diana-Kliniken 1, 2 und 3, die Caduceus-Klinik sowie die Klinik Lüneburger Heide.