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Neue Zielgruppe im Blick - Bad Bevensens Weg in die touristische Zukunft (20.11.2024)

Die 100. Sitzung des Aufsichtsrates: Birgit Rehse (von links), Bür-germeister Jürgen Schliekau, Axel Bahr-Storm, Stadtdirektor Martin Feller, Michael Schwarz, Dr. Günter Graf, BBM-Geschäftsführer Ul-rich Langer, LHG-Geschäftsführer Ulrich von dem Bruch und Babet-te Suhr, Leiterin des Partnermanagements in der LHG.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor fünf In einer aktuellen Analyse der Lüneburger Heide GmbH (LHG) wurde das Potenzial für Bad Bevensen im Tourismussektor aufgezeigt. Neben dem bisherigen Fokus auf Gesundheit soll künftig verstärkt auch die Natur und die Fahrradinfrastruktur in den Vordergrund rücken, um neue Gästegruppen anzusprechen. Die Radwege in der Region bieten hervorragende Möglichkeiten, die Natur aktiv zu erleben, und auch die lokale Gastronomie sowie Unterkünfte sind gefordert, ihre Angebote darauf abzustimmen.

Die Stärken und Schwächen des Tourismus in der Stadt offenlegen – das ist der Schwerpunkt des Gutachtens, das die LHG für die Bad Bevensen Marketing GmbH (BBM) über die Laufzeit von acht Monaten erstellt hat. Vorgestellt wurde es von LHG-Geschäftsführer Ulrich von dem Bruch und Babette Suhr, Leiterin des Partnermanagements, im Rahmen der 100. Aufsichtsratssitzung der BBM.

Und eine der Empfehlungen lautet, neben dem bisherigen Fokus auf den Gesundheitsaspekt, auch mit den Pfunden zu wuchern, die vor der Tür liegen: Natur und Fahrradinfrastruktur. „Das Gutachten begann in der Zeit, als die BBM ohne Geschäftsführer dastand“, sagt Aufsichtsratsvorsitzender Martin Feller. Viele Punkte, die von der LHG kritisch angemerkt wurden, sind deshalb bereits von BBM-Geschäftsführer Ulrich Langer in Abstimmung mit den Gutachtern umgesetzt worden. Langer hat seine Tätigkeit am 1. Januar dieses Jahres begonnen: „Die Empfehlungen und Erkenntnisse gehen konform zu meinen bisherigen Erfahrungen und bestätigen mich in meiner aktuellen Arbeit.“

Von dem Bruch macht dem Aufsichtsrat deutlich, dass sich die bisherige Zielgruppe Bad Bevensens mit dem Schwerpunkt „Gesundheit“ im Laufe der Generationenentwicklung dramatisch verkleinert. Mit der aktuellen Ausrichtung wird der Tourismus weiter schrumpfen, so prognostiziert es das Gutachten.

Von dem Bruch: „Wir haben alle vorhandenen touristischen Zielgruppen analysiert und die Bewegungsdaten in der Lüneburger Heide gemessen.“ Allen gemein ist, dass die Lüneburger Heide insbesondere wegen ihrer Natur im Fokus der Gäste steht.

Eine Chance auch für Bad Bevensen für die Ansprache einer weiteren Zielgruppe, ist doch durch die ADFC-Radreise-Region im Landkreis eine hervorragende Infrastruktur vorhanden. „Ohne große Investitionen kann hier Wachstum in Bad Bevensen stattfinden“, meint Ulrich von dem Bruch. Es muss nur im Marketing der BBM ein weiterer Schwerpunkt gesetzt werden, Beherbergungsbetriebe und die Gastronomie sollten sich ebenfalls darauf einstellen.

Umso mehr bewerten Langer und von dem Bruch die Entstehung des Feriendorfs als große touristische Chance für Bad Bevensen. „Damit werden ganz andere Zielgruppen als bisher angesprochen“, sagt Langer. Und von dem Bruch ergänzt: „Der Tourismus ist extrem wichtig für Bad Bevensen, der ganze Ort lebt davon.“