• Kirchen

    Dreikönigs-Kirche (evangelisch) in Bad Bevensen

    Kirchengemeinde Bevensen
    Pfarramtssekretärin Anja Wende
    Pastorenstraße 1

    Öffnungszeiten Kirchenbüro:

    Montags u. donnerstags 9.00 - 11.00 Uhr, dienstags 13.00 - 15.00 Uhr.
    Gottesdienste: Sonntags 9.30 Uhr.


    Telefon: (0 58 21) 13 64
    Fax: (0 58 21) 47 87 65
    E-Mail: kg.bevensen@evlka.de

     

    {FOTO Dreikönigs-Kirche}

    Geschichte:
    Vermutlich ist bereits 833 eine kleine fränkische Taufkirche in Bevensen errichtet worden, die den Heiligen Drei Königen geweiht war. Im Jahr 1025 wurde die Ursprungskirche zu einer romanischen Kreuzkirche ausgebaut (ein Schülermodell aus dem Jahre 1958 ist im Museum Schliekau zu sehen).

    Diese schöne große Kirche musste 1734 wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Der Neubau war dürftiger als das alte Gotteshaus. Von dieser Kirche gibt es kein Bild, aber es heißt: „Viele, die das vorherige Gotteshaus gekannt hatten, weinten laut.“

    1811 wurden in Bevensen 47 Häuser durch einen großen Brand zerstört. Die Kirche brannte bis auf die Grundmauern nieder. Auch die Turmecken brachen zusammen, sodass von der Jahreszahl „1735“, die in Schmiedeeisen an der Westseite angebracht war, nur noch die beiden mittleren Zahlen „73“ zu sehen sind.

    Der Wiederaufbau begann 1812. Weil die Gemeinde sehr verarmt war („Franzosenzeit“), ging der Wiederaufbau nur langsam voran. 1814 wurden Kanzel, Empore und Gesstühl eingebaut; 1867 die Orgel eingerichtet, 1869 der Turm um 6,50 Meter erhöht.

    Philipp Furtwängler (Elze) erbaute im Jahr 1867 eine vollständig neue Orgel, die im Hauptwerk 10 Register, im Schwellwerk 6 und im Pedalwerk 5 Register umfasst. Eine Besonderheit ist die Zimbel, die zur Advents- und Weihnachtszeit erklingt.

    Die heutige Gestalt der Kirche geht auf durchgreifende Erneuerungen in den Jahren 1903 (größere Fenster, Altwarwand mit Kanzel sowie Taufstein wurden Blickpunkte) und 1964 (neues Gestühl) zurück. Die im Empirestil gebaute Altarwand gibt der Kirche ihr Gepräge. Ähren und Trauben an der Altarwand deuten auf das Abendmahl. Das Kruzifix stammt aus dem Jahr 1937. Die Christusfigur steht herrschend als Sieger vor dem Kreuz. Sie ist angetan mit Königskrone, Königsmantel und Kraftgürtel. Die Altarleuchter sind in der Gelbgießerei Walter Wiese in Bevensen gegossen worden.

    1953 bis 1955 wurde die Turmhalle zur Ehrenhalle für die Toten des Zweiten Weltkrieges ausgebaut. Über dem Gedenkbuch mit den Namen der Opfer ist im Fenster zu lesen: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein“ – die Anfangsworte dieses Bibeltextes aus Jesaja 43, 1 sind auf der Taufschale zu lesen: „Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst“. Die große männliche Gestalt links stellt nach dem Berliner Bildhauer Schrott-Fichte den Auferstandenen dar.

    „Für die Armen“ und „Für die Orgel“ sammelte man in füheren Zeiten die Kollekte im schwarzen Kirchenkasten.

    An den Adventssonntagen findet jeweils um 17.00 Uhr ein "Siebensterngottesdienst" in der Kirche statt. Am 1. Weihnachtstag (25.12.) findet ebenfalls ein "Siebensterngottesdienst" um 6.00 Uhr statt. Sylvester (31.12.) Jahresschlußgottesdienst. Die Dreikönigskirche ist jeweils vormittags geöffnet.

    Zum Thema

    ANZEIGEN

    LINK: Pendlerportal
    (http://uelzen.pendlerportal.de)


    Sie sind Berufspendler und suchen eine regelmäßige Mitfahrgelegenheit?
    www.pendlerportal.de