• Bürger

    Grußwort des Samtgemeindebürgermeisters

    Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    ich wünsche ein frohes neues Jahr 2019 und vor allem viel Gesundheit! Das Jahr ist erst wenige Tage alt und viele der Aufgaben, die vor uns liegen, haben uns bereits im vergangenen Jahr beschäftigt.

    2018 war für die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf ein Jahr mit großen Herausforderungen. Aber Herausforderungen sind dafür gedacht, sie zu meistern. Ein sehr gutes Beispiel ist der Haushalt der Samtgemeinde. Wie bereits die Jahre seit der Fusion 2011 weist der Haushalt der Samtgemeinde auch in 2018 einen Überschuss auf. Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner davon profitieren. Ein erster Schritt: Die Samtgemeindeumlage bleibt mit 22,5 Prozentpunkten auf einem historisch niedrigen Niveau. Dadurch bleibt den 13 Mitgliedsgemeinden mehr Geld im eigenen Haushalt, mit dem sie vor Ort Projekte realisieren können. In den letzten Jahren hatten die Mitgliedsgemeinden so einen Vorteil von über 7 Millionen Euro. Doch trotz der finanziellen komfortablen Lage – die Samtgemeinde muss auch künftig verantwortungsbewusst handeln.

    Gerade für junge Familien hat sich im vergangenen Jahr einiges zum Positiven verändert. So zahlen sie seit August keine Kindergartengebühren mehr. Auch die Samtgemeinde hat Projekte, die eng an die Bedürfnisse der jungen Familien angepasst sind. Da ist beispielsweise die Einrichtung von Ganztagsschulangeboten in den Grundschulen. Altenmedingen hat es vor gemacht und die weiteren vier Schulen in Wriedel, Ebstorf, Himbergen und Bad Bevensen sollen folgen. Ich möchte betonen, dass es sich hier um eine freiwillige Leistung der Samtgemeinde handelt. Die Kommune ist nicht verpflichtet, ein Ganztagsangebot einzurichten. Rund 7,5 Millionen Euro werden insgesamt nötig sein, um alle fünf Grundschulen an den heutigen Bedarf der Eltern anzupassen.

    Sehr intensiv haben wir uns auch im vergangen Jahr mit dem Brandschutz beschäftigt. Mit der Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans geht auch hier unsere Samtgemeinde einen möglichst zukunftssicheren Weg, passt sich an den demografischen Wandel und an die Anforderungen einer leistungsfähigen Feuerwehr an. Es war und ist mir immer wichtig, einen möglichst engen Draht zu unseren Feuerwehrkameradinnen und –kameraden zu haben. Und ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit dem Brandschutzbedarfsplan den richtigen Weg eingeschlagen haben. Nach einigem Zögern melden immer mehr Ortsfeuerwehren ihren Bedarf nach einer Kooperation mit einer oder mehreren Nachbarwehren an. Mittlerweile sind es 18 Wehren, die mit ihrer Nachbarwehr in eine Kooperation eintreten wollen Ein klares Zeichen, dass wir die richtigen Ideen zur richtigen Zeit haben.

    Mit einem klaren Auftrag seitens der Politik hat die Samtgemeindeverwaltung nach einem möglichen Förderprogramm für die rund 2,85 Millionen Euro teure Sanierung Freibadbereichs des Ebstorfer Waldemar gesucht und gefunden. Leider sind wir nicht die einzigen, die einen Förderantrag gestellt haben – das Programm ist inzwischen hundertfach überzeichnet. Doch noch besteht Hoffnung, schließlich gibt es weder eine Zu- noch eine Absage. Wie wichtig die kommunalen Schwimmbäder sind, betont die DLRG jedes Jahr aufs Neue. In den vergangenen 18 Jahren ist in Deutschland jedes zehnte Schwimmbad geschlossen worden. Damit besteht die Gefahr, dass sich Deutschland zu einem Land der Nichtschwimmer entwickelt – ein Trend, dem sich die Samtgemeinde mit ihren beiden kommunalen Schwimmbädern erfolgreich entgegenstemmt.

    Mit der geplanten Einrichtung einer Jugendbibliothek will die Samtgemeinde insbesondere Kinder und Jugendliche ans Lesen heranführen. Neben einigen Veranstaltungen, wollen die Bibliotheken generell das jüngere Publikum ansprechen. Das junge Medienparadies ist Teil des durch den Arbeitskreis Bibliothek verfassten Konzepts.

    Liebe Einwohnerinnen und Einwohner, unser Ziel ist es, unsere Samtgemeinde jeden Tag ein wenig lebens- und liebenswerter machen. Viele Wege führen zum Ziel. Ich gehe davon aus, dass wir, wie auch schon in der Vergangenheit, auf einem guten Weg sind. Die Finanzlage der Samtgemeinde sieht aktuell sehr gut aus und das freut mich sehr. All unsere Anstrengungen seit der Fusion haben sich bisher ausgezahlt. Die Samtgemeinde wird auch in 2019 den Spagat zwischen sinnvollen Einsparungen und nötigen Investitionen hinbekommen – da bin ich mir ganz sicher.

     

    Ihr

    Hans-Jürgen Kammer

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