
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
seit die Arbeiterinnen und Arbeiter am Ersten Mai 1890 erstmals weltweit auf die Straße gingen, wurden enorme und eindrucksvolle soziale Fortschritte erreicht. Trotzdem brauchen wir nach wie vor diesen Tag ganz notwendig: als Tag des Protestes und als Aktionstag, als Tag der Mahnung und des Nachdenkens.
Vor 100 Jahren hielt Clara Zetkin ihre berühmte Karlsruher Mairede. Darin drückte sie die „Gedanken der Arbeiterklasse zum 1. Mai" so aus: „Ich will nicht leben, um zu arbeiten, ich will arbeiten, um zu leben, um menschenwürdig zu leben, um kulturwürdig zu leben."
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