• Samtgemeinderat und weitere Organe

    Grußwort des Samtgemeindebürgermeisters

    Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Ostern ist vorüber und ich hoffe, Sie haben die Feiertage gut überstanden. So langsam kann sich dann auch der Frühling mal in unseren Gefilden blicken lassen und endlich die Ausläufer des Winters vertreiben. Endlich ist ein gutes Stichwort.

    Endlich haben mit den letzten drei Ausbaugebieten 9 (Rosche, Stoetze), 10 (Altenmedingen, Römstedt, Himbergen, Weste) und 11 (Gerdau, Eimke) nunmehr sämtliche Cluster im Landkreis Uelzen die für den Bau eines Glasfasernetzes erforderliche Vorvermarktungsquote von 60 Prozent erreicht. Lob und Anerkennung gilt vor allem denjenigen, die ihre Mitmenschen motiviert und sich als Multiplikatoren eingesetzt haben. Durch das nun gesicherte kreisweite Glasfasernetz besteht jetzt flächendeckend die Chance auf Highspeed-Internet in unserer Samtgemeinde.

    Endlich ist es offiziell eingeweiht: das neue Feuerwehrhaus in Wriedel. Nach so mancher außerplanmäßigen Verzögerung können die Brandschützer nun ihr neues Domizil beziehen. Das Feuerwehrhaus ist in vielerlei Hinsicht eine Besonderheit. Es wird wohl das letzte individuell zugeschnittene Haus sein, da die Samtgemeinde künftig im Rahmen des Brandschutzbedarfsplans einen einheitlichen Standard bauen wird. Der Neubau war zugleich eine der letzten Entscheidungen der ehemaligen Samtgemeinde Altes Amt Ebstorf. Einen Tag vor der Fusion mit der Samtgemeinde Bevensen am 31. Oktober 2011 beschloss der Ebstorfer Samtgemeindeausschuss nach jahrelanger Diskussion die „Vergabe der Vorplanungen für einen Neubau des Feuerwehrhauses in Wriedel“. Doch ohne die Vorteile aus der Fusion zur Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf hätten die Planungen vermutlich noch einige Zeit in der Schublade gelegen. Ich habe mir dann gleich nach Amtsübernahme das alte Feuerwehrhaus angesehen und mir war sofort klar, hier muss ein Neubau her. Und noch etwas macht die Einweihung besonders: Es war der letzte offizielle Auftritt unseres Gemeindebrandmeisters Wilhelm Ripke und seinem Stellvertreter Hans-Jürgen Cordes. Beide haben zum 31. März ihre Ämter in jüngere Hände gegeben. Nun wird Sven Lühr als neuer Gemeindebrandmeister die Geschicke der Feuerwehren in die Hand nehmen und neu im Führungsquintett ist Olaf Venske.

    Der eben erwähnte Brandschutzbedarfsplan entpuppt sich als Notwendigkeit. Das haben auch die Feuerwehren erkannt und so bekomme ich immer wieder neue Anträge von Ortsfeuerwehren, die kooperieren wollen. Ich freue mich, dass das Feuerwehr-Gutachten auf ein solch positives Echo stößt. Denn es zeigt, dass die Entscheidung des Samtgemeinderates für den Brandschutzbedarfsplan richtig war.

    Der Umbau der fünf Grundschulen in Ganztagsschulen ist ein Projekt, dass mit Leben erfüllt werden soll. Geht es nach der neuen Bundesregierung, so werden 22 Milliarden Euro in die Bildung fließen. Wenn die Samtgemeinde jetzt jedoch vorprescht, dann kann es sein, dass wir nichts mehr von diesem Geld bekommen und alles aus eigener Tasche bezahlen müssen. Aktuell gilt die Umwandlung einer Grundschule in eine Ganztagsschule als freiwillige Leistung und bedarf einer Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde. Natürlich sieht die Samtgemeinde den Bedarf der Eltern an einer Ganztagsschulbetreuung der Kinder, aber der Umbau aller Grundschulen wird sowieso einige Zeit in Anspruch nehmen. Fest steht: Generell sind die Ganztagsschulen politisch gewollt. Zur Umsetzung brauchen wir aber die Gelder von Bund und Land.

     

    Ihr

    Hans-Jürgen Kammer

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