• Bürger

    Grußwort des Samtgemeindebürgermeisters

    Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    vor einem Jahr hatten wir ein Schneechaos, in diesem Jahr machen uns die schweren Herbststürme zu schaffen. „Xavier“ und „Herwart“ haben ihre Spuren hinterlassen und uns die Kraft der Natur verdeutlicht. Eine Natur, mit der wir hier in unserer Samtgemeinde gesegnet sind. Die Wälder und Felder bieten an einem sonnigen Herbsttag ein traumhaftes Panorama und auch ein nebeliger Novembertag hat eine ganz besondere Atmosphäre. Die Tage werden nun spürbar kürzer und der Feierabend wird längst nicht mehr im Garten sondern lieber in der warmen Stube verbracht.

    November 2017 – das heißt auch sechs Jahre Fusion der Samtgemeinden Altes Amt Ebstorf und Bevensen. Ich habe nicht nur aus finanzieller Sicht das Gefühl, dass wir erfolgreich zusammengewachsen sind und die Fusion die richtige Entscheidung war. Die Samtgemeinde ist handlungsfähig und hat wieder einen kommunalen Spielraum, um planen und Visionen entwickeln zu können. Ein erster Grundstein einer Vision ist bereits umgesetzt worden: Mit der Grundschule Altenmedingen haben wir die erste Ganztagsschule eingerichtet. Nach und nach sollen die anderen folgen – die nächste wird die Schwalbenschule in Wriedel sein. Damit wollen wir den Eltern ein zeitgemäßes Schulangebot bieten und das Wohnen in unserer Samtgemeinde für junge Familien in denen beide Elternteile berufstätig sind, auch künftig attraktiv machen.

    Für sehr attraktiv halte ich unser Radwegenetz, das mit dem Bau des Radweges zwischen Bohndorf und Bavendorf wieder ein Stück weiter gewachsen ist.

    Um nochmal auf die Wetterkapriolen zurückzukehren: Natürlich auch an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle freiwilligen Helfer, die Straßen und Wege von den umgefallenen Bäumen befreit haben – und damit meine ich in erster Linie natürlich unsere Freiwilligen Ortsfeuerwehren. Um deren Einsatz optimieren zu können, will die Samtgemeinde sicherstellen, dass möglichst alle Fahrzeuge mit einer leistungsfähigen Kettensäge ausgestattet sind und genügend Feuerwehrleute über die Befähigung verfügen, diese Sägen auch benutzen zu dürfen. Optimierungsbedarf sehe ich auch in der Struktur der Feuerwehren. Wir haben 40 Ortsfeuerwehren in unserer Samtgemeinde und einige klagen über Nachwuchssorgen oder haben einfach nicht genug einsatzfähiges Personal zu jeder Tag- und Nachtzeit. Die Struktur der Ortswehren steht im Feuerwehrbedarfsplan auf dem Prüfstand – nicht jedoch deren künftige Existenz, wie so mancher Kommentar falsch interpretiert werden könnte. Kooperationen von kleinen Feuerwehren, die es vielfach bereits gibt, ist nur ein Lösungsvorschlag von vielen denkbaren Modellen. Der Feuerwehrbedarfsplan bietet eine Diskussionsgrundlage, mit der sich jede Feuerwehr beschäftigen sollte.

    Eine Premiere hat die Samtgemeinde in diesem Jahr mit der Ehrung der erfolgreichen Wettkampfgruppen im Bad Bevenser Kurhaus gefeiert. Erstmals wurden die neun Gruppen, die sich auf Samtgemeinde-, Kreis- oder Landesebene platziert haben, mit einem kleinen Empfang geehrt. Ich fand die ungezwungene Atmosphäre und die entspannten Gespräche sehr gut und freue mich schon auf das nächste Jahr. Ich hoffe, dass die anwesenden Feuerwehren den Abend ebenfalls genossen haben und dass die Ortswehren, die nicht dabei waren, den Empfang als kleinen Ansporn für die kommende Wettbewerbssaison sehen.

    Ich wünsche Ihnen allen ruhige und entspannte Herbsttage.

    Ihr

    Hans-Jürgen Kammer
    Samtgemeindebürgermeister

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