• Bürger

    Grußwort des Samtgemeindebürgermeisters

    Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Freunden ein frohes neues und erfolgreiches Jahr 2017.

    Auch wenn ich mich beim Blick aus dem Fenster nach Sonne und Wärme sehne, so können wir doch alle sagen: Uns geht es gut. Wir leben in einem Land, in dem niemand hungern oder frieren muss. Wir leben nicht mit einer ständigen kriegerischen Bedrohung, sondern wir leben in einem friedlichen und toleranten Land. Mit einem Blick über den Tellerrand sollten wir froh darüber sein und alles dafür tun, damit es auch so bleibt.

    Die Basis dafür bildet sicher auch die finanziell gute Situation. Wir haben in diesem Jahr ein ganz kleines Jubiläum. Denn wir haben nämlich die ersten fünf Jahre seit der Fusion überstanden – gut überstanden. Es liegen nun 13 Eröffnungsbilanzen und 64 Jahresabschlüsse vor. Das Fazit: Die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf ist finanziell gesund. Wir schreiben mit jährlich deutlich über einer Million Euro Überschuss schwarze Zahlen und sind deswegen in der Lage, die gute finanzielle Situation an die Gemeinden mit einer niedrigen Samtgemeindeumlage weiterzugeben. Doch hat die Politik gleich einige große Pläne für das kommende Jahr. Da wäre die Umwandlung unserer fünf Grundschulen in Ganztagsschulen. Damit wollen wir den zahlreichen jungen Familien eine Betreuung ihrer Kinder ermöglichen, damit beide Elternteile ihrem Beruf nachgehen können. Die Umbauarbeiten in allen fünf Grundschulen liegt in einem zweistelligen Millionenbereich. Nicht ganz so teuer dürfte da die geplante Sanierung des Waldemars im Klosterflecken Ebstorf werden, dessen Außenbecken dringend erneuert werden muss. Zwei Feuerwehrhäuser befinden sich derzeit noch im Bau – in Wriedel und in Brockhimbergen feiern wir im kommenden Jahr jeweils die Einweihung. Die Feuerwehr des Klosterfleckens Ebstorf bekommt diesen Monat ihr neues Tanklöschfahrzeug. Im ersten Quartal dieses Jahres erfolgt die Übergabe des neuen Löschfahrzeugs 10 an die Römstedter Feuerwehr, im zweiten Quartal die Drehleiter für Bad Bevensen und im dritten Quartal das Löschfahrzeug 10 für die Himberger Feuerwehr.

    Doch der Bereich der Feuerwehr stellt uns in diesem Jahr vor eine große Herausforderung: Wir wissen alle, dass wir vor allem auf den kleinen Dörfern dem demographischen Wandel Tribut zollen müssen. Die Menschen werden älter, in vielen großen Häusern der landwirtschaftlichen Betriebe leben nicht mehr drei oder vier Generationen unter einem Dach, sondern manchmal nur noch zwei oder drei Personen. Zwar ziehen auch junge Familien in die Dörfer, doch befinden sich die Arbeitsplätze längst nicht mehr in der nahen Umgebung. Natürlich leidet dadurch die Bereitschaft, sich in der Feuerwehr zu engagieren. Und selbst wer sich engagieren will, dem fehlt oft die Zeit. Und wer tagsüber in Hamburg bei der Arbeit ist, der kann im Ernstfall natürlich nicht mit zum Einsatz ausrücken.

    Trotz dieser allen bekannten Entwicklung ist die Samtgemeinde für die Sicherstellung des Brandschutzes zu jeder Tages- und Nachtzeit verantwortlich. Daher muss die Samtgemeinde rechtzeitig Maßnahmen entwickeln, wie sie den Brandschutz trotz der Veränderungen sicherstellen kann. Aus diesem Grund hat die Samtgemeinde einen Brandschutzbedarfsplan erstellen lassen. Das Ergebnis: Rund die Hälfte unserer 40 Feuerwehren erfüllt nicht die Anforderungen einer leistungsfähigen Feuerwehr. Um dem entgegenzutreten, sollen Feuerwehren kooperieren. Und Kooperationen bedeuten, dass keine Feuerwehr aufgelöst wird. Jede Feuerwehr entscheidet selbst, ob und mit wem sie kooperieren möchte.

    Das sind die großen Themen, die wir in diesem Jahr meistern wollen. Wir werden sicher in den politischen Gremien engagiert diskutieren und wohl nicht immer einer Meinung sein. Doch werden wir über Fakten diskutieren und anhand dieser Fakten Entscheidungen treffen. Entscheidungen, die dem Wohle aller dienen sollen. So funktioniert unsere Demokratie, die für uns eine Selbstverständlichkeit geworden ist – und hoffentlich auch bleiben wird.

     

    Ihr

    Hans-Jürgen Kammer
    Samtgemeindebürgermeister

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