• Bürger

    Grußwort des Samtgemeindebürgermeisters

    Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf geht es finanziell gut. Ende Februar habe ich den Samtgemeindehaushalt eingebracht. Die Politik hat dem Haushalt 2017 ohne Gegenstimme zugestimmt. Ich habe in meiner Rede zum Haushalt deutlich gemacht, dass von dieser guten finanziellen Entwicklung nicht nur die Samtgemeinde profitiert, sondern in erheblichem Maße auch die 13 Mitgliedsgemeinden. Wir haben uns im vergangenen Jahr mit der Absenkung auf 28 Punkte bei der Samtgemeindeumlage damit gerühmt, dass dieses ein historisches Tief sei. In diesem Jahr wird eine Entlastung über eine Absenkung der Samtgemeindeumlage um weitere vier Prozentpunkte auf ein mit Abstand erneut historisches Tief von insgesamt 24 Prozentpunkten möglich sein. In der Folge werden unsere Mitgliedsgemeinden um über 600.000 Euro zusätzliche Mittel für ihre Haushalte zur Verfügung haben.

    Der Sparzwang der vergangenen Wahlperiode trägt also Früchte. Seit sechs Jahren erfüllen die Vertragspartner bestehend aus der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf und den Mitgliedsgemeinden ihre Verpflichtungen aus dem Zukunftsvertrag mit dem Landkreis Uelzen und dem Land Niedersachsen vorbildlich. Gleichzeitig wächst die Samtgemeinde zusammen und das bisherige Ergebnis zeigt, dass die Fusion der richtige und zukunftsweisende Weg war. Ein Blick auf das aktuelle Bankkonto lässt natürlich andere Überlegungen zu als noch vor fünf Jahren. Allein in diesem Jahr investieren wir 6 Millionen Euro. Das Geld fließt in neue Radwege, in die Sanierung der Schwimmbäder und Rathäuser, in die Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und in die Umwandlung der Grundschulen in Ganztagsschulen.

    Der Samtgemeinderat hat einvernehmlich beschlossen, alle fünf Grundschulen in Ganztagsschulen umzuwandeln. Er hat fünf Arbeitsgruppen eingerichtet, in denen individuell für jede Schule ein Konzept entworfen worden ist. Die Fraktionen und Gruppen waren in diesen Arbeitsgruppen vertreten. Die Umsetzung aller fünf Konzepte würde schon jetzt in der Vorplanung einen zweistelligen Millionenbetrag erfordern. Dieser Investitionsumfang ist von der Samtgemeinde nur sehr schwer zu stemmen. Wir werden genau überlegen müssen, wie wir diese für die weitere Entwicklung der Samtgemeinde wichtige Aufgabe umsetzen können, ohne gleichzeitig den Konsolidierungserfolg wieder aufs Spiel zu setzen. Wir können und werden es aber schaffen. Den Mitgliedsgemeinden ist klar, dass wir dann auch die Samtgemeindeumlage wieder werden anheben müssen.

    Alle Investitionen sind sinnvoll und wichtig. Doch, wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass diese Investitionen unsere Abschreibungen deutlich erhöhen werden und damit über Jahrzehnte unsere Haushalte und über die Samtgemeindeumlage auch die der Mitgliedsgemeinden belasten werden. Und jeder weiß, dass es letztendlich der Bürger über die erhöhten Steuern zahlen muss.

     

    Ihr

    Hans-Jürgen Kammer
    Samtgemeindebürgermeister

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